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Hinterwälder
Rinder
Die Hinterwälder Rinder sind die kleinste deutsche
Rinderrasse.
Sie werden vorwiegend in der Region südlich des Feldbergs und
des Belchen (im Schwarzwald) gezüchtet. Durch die natürlichen
Begebenheiten, haben sie sich bestens an die rauhen und kargen Verhältnisse
angepasst.
Auf unseren
Weiden stehen ganzjährig 6 Hinterwälder-Mutterkühe
mit Nachzucht, sowie 1 gekörter Zuchtbulle, insgesamt 12-14
Stk.
Die Hinterwälder gehören zu einer von 4 gefährdeten
Rinderrassen in Baden-Württemberg. Das Land Baden-Württemberg
fördert über das MEKA-Programm den Erhalt dieser gefährdeten
Rinderrasse.
Die milchbetonten (Doppelnutzungsrasse) Kühe müssen eine
lange Nutzungsdauer bei regelmäßiger Fruchtbarkeit aufweisen.
Kühe im Alter von 10-15 Jahren, bei voller Nutzungsfähigkeit
sind keine Seltenheit (29,5 % der
Milchleistungskühe sind älter als 8 Jahre, Durchschnitt
aller Rassen 16,9 %) Trittsicherheit, harte Klauen eine hohe Widerstandskraft
und Anpassungsfähigkeit zeichnen diese Rasse aus und befähigen
sie zur Rinderhaltung an extremen Standorten (Hanglagen, Feuchtböden)
sowie zur Landschaftspflege.
Eine optimale
Verdauungsleistung gewährleisten 4000 kg Milch und Zunahmen
um 870 g. Und dies bei ganzjährigem Weidegang und minimalem
Haltungsaufwand ohne Zusatz von Kraftfutter.
Männliche
Absetzer erreichen mit 7,3 Monaten 246 kg Gewicht. Das bedeutet
über 1000 g tägliche Zunahme und ca. 60 % des Gewichts
der Mutter.
Das Fleisch
ist feinfasrig und zart und zeichnet sich durch geringen
Bratverlust
aus.
Der feine Knochenbau garantiert eine sehr gute Ausschlachtung.
Die Hinterwälder
- Kühe werden bevorzugt im Natursprung gedeckt. Die Vatertierhaltung
ist sehr verbreitet. Künstliche Besamung erfolgt nur selten.
Im Zuchtverband
für Fleck und Wäldervieh sind 491 eingetragene Herdbuchkühe
für Mutterkuhhaltung und 859 eingetragene Herdbuchkühe
für Milch registriert.
Zentraler Verkaufsmarkt
ist Schönau / Schwarzwald, jährlich im April und Oktober
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